Persönliches

Aus der Praxis – Für die Praxis!

Frank Gronert

Vertrieb braucht Mut

Profitieren Sie von:

  • über über 30 Jahren Verkaufserfahrung
  • über 10 Jahre bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG in unterschiedlichen Funktionen
  • 555 Vertriebler im 1:1 Coaching begleitet
  • Visionsveranstaltungen begleitet mit einem kumulierten Zielvolumen von über 1 Mrd.€
  • über 50.000 eigene Kundengespräche
  • über 25.000 begleitete Kundengespräche
  • über 15 Jahren Unternehmer mit Erfolgsgarantie
  • Wachstumsimpulse nachweislich bis 30%
  • von meinen Mißerfolgen

Frank Gronert Werdegang

  • Private Schreinerlehre in einem renommierten Betrieb
  • Seit 1989 im Verkauf
  • Über 10 Jahre bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG, als Verkäufer und in mehreren Funktionen
  • Seit 2003 Trainer und Coach
  • Seit 2004 Unternehmer
  • 2004 – 2009 Landesdirektor Jobcenter Consulting Ltd. für Berlin-Brandenburg

Ausbildung

  • Organisationsentwicklung
  • NLP-Coach und NLP-Trainer
  • Therapeutische Transaktionsanalyse
  • Transzendentale Meditation (TM)
  • u.a. bei Dr. Richard Bandler, Robert Dilts, Dr. Stephen Gilligan, Trigon AG

Hobbys

  • 1.Dan Karate-Do und ehrenamtlicher Trainer und Sportvorstand
  • Gute Bücher
  • Schach
  • Gitarre
  • Kochen
Frankk Gronert Karate

IHK-Forum:
Frank Gronert: Erfolg braucht eine Vision

Der Vertriebsoptimierer sowie Gründer und Präsident des 1. Rhetorik-Club Cottbus Frank Gronert setzt auf Visionen. „Sie werden unterschätzt, dabei können sie der Antrieb sein, um etwas zu erreichen. Jeder große Konzern hat eine Vision, einen Fixstern, ein Leitbild. Ein größeres Ziel ist die beste Motivation, um jeden Tag aufzustehen“, erklärt der Cottbuser.

  • Listen Titel 1

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Veranstaltung zum Thema Dynamik. FOTO CODIARTS

Wer bewegen will, muss selbst in Bewegung bleiben. Frank Gronert seit 2004 Unternehmer, bei einer Veranstaltung zum Thema Dynamik. FOTO: CODIARTS

An ihn wenden sich Menschen, die das Gefühl haben, beruflich auf der Stelle zu treten oder die nicht wissen, warum sie mit ihrem Unternehmen nicht vorankommen. In Impulsvorträgen vor vielen Zuhörern oder in Seminaren mit einer Handvoll Teilnehmern aus der Führungsriege gibt er seine Erkenntnisse und Erfahrungen weiter. Die hat der gelernte Schreiner, der 1989 in den Vertrieb wechselte, auch in seiner Berufspraxis als langjähriger Verkäufer und Bereichstrainer bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG gesammelt. Seit 2004 ist er selbst Unternehmer und als Coach und Trainer deutschlandweit tätig, um Potenziale im Vertrieb sichtbar und nutzbar zu machen. Fast 30 Jahre er- und gelebte Verkaufspraxis sowie zahlreiche Weiterbildungen sind sein bewährtes Rüstzeug. „Ich möchte etwas anschieben, etwas bewegen. Natürlich gehört dazu auch, Niederlagen anzuerkennen und sie als das zu verstehen, was sie sind – Ereignisse, aus denen man lernen kann“, sagt Frank Gronert. Allerdings geht das nicht ohne Neugier und Interesse. „Wer nicht offen für Neues ist, wird in seinen eingefahrenen Mustern verharren. Das schließt mich mit ein.“ Der Kampfsportler ist Träger des 1. DAN im Karate, beschäftigt sich mit den neusten Erkenntnissen des Sportcoachings und Mentaltrainings und nutzt diese für seine Veranstaltungen für Teambildung.

Mit den Mitarbeiten auf Reisen

Um dem Vertrieb eines Unternehmens auf die Sprünge zu helfen, begleitet Frank Gronert die Außendienstmitarbeiter bei Kundenbesuchen. „Das stößt nicht immer auf Gegenliebe“, gesteht er. „Aber sobald sie merken, dass ich sie nicht kritisieren, sondern ihnen helfen will, lassen sich die meisten darauf ein und nutzen die Praxishinweise.“ Das Mitreisen ist die sicherste Methode, um sich schnell einen Überblick zu verschaffen. „Daraus können konkrete Schritte für die Zukunft entwickelt und klare Ziele formuliert werden. Wenn etwas nicht funktioniert, hat das einen Grund. Es lohnt sich, diesen aufzuspüren.“ In seinen Vorträgen geht es ihm vor allem darum, anzuregen, zu inspirieren und letztendlich zu motivieren. „Vision und Vertrieb gehören untrennbar zusammen. Wenn ich nicht weiß, wofür mein Unternehmen steht und warum mein Produkt alle Anforderungen dieser Vision erfüllt, dann bleibt der Erfolg aus. Gemeinsam entwickeln wir eine passgenaue Strategie, um den Vertrieb zu optimieren, Reserven aufzudecken und diese in die Betriebsabläufe zu integrieren. Wichtig ist, sich realistische Ziele zu setzen.“ Für den Plan, der zur Umsetzung dieses Zieles zwingend erforderlich ist, sieht sich Frank Gronert zuständig. Transparenz ist dabei ein wichtiges Hilfsmittel. „Die Ziele müssen nach Innen und Außen kommuniziert werden. Die Mitarbeiter müssen wissen, worum es geht. Nur dann können alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Das Charmante an einer Vision ist, dass sie Orientierung und Spirit schafft.“ Die Vorteile liegen für den Praxiscoach auf der Hand: „Talente können sich entfalten, Strategien werden entwickelt, das Team wird integriert und so motiviert. Dadurch werden kompetente Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen gebunden, eben weil sie sich als Teil des Ganzen verstanden fühlen.“ Daniela Kühn

 

Fragnk Gronert
“Im Interview mit Jörg Tudyka”

Jörg Tudyka: Wie kamst du dazu eine Firma zu gründen?

Frank Gronert: Ich bin ein Freund von Synthesen. Ich habe zu Beginn den Schreiner-Beruf erlernt und habe dann bei Würth u.a. Schreiner mit Würth-Artikeln beliefert. Nach 15 Jahren im aktiven Verkauf und über 10 Jahren bei Würth, war eine Veränderung reif. Ich sah so viele Potentiale bei meinen Kunden und wollte in die Welt hinaus – das ist jetzt auch schon wieder über 13 Jahren her.

Jörg Tudyka: Also in Summe fast 30 Jahre Vertrieb. Respekt! Du bist meist bei Kunden, die Würth sehr gut kennen. Warum?

Frank Gronert: Würth ist Branchen-Primus und für viele Unternehmen ein Vorbild. Man spricht sofort mit dem Kunden dieselbe Sprache. Das kennst du ja auch.

Jörg Tudyka: Ja, sicher! Wie kann ich mir deine Arbeitsweise vorstellen?

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Frank Gronert: Nach der Zielklärung auf Chefebene, setze ich mich ins Auto und fahre bei Verkäufern mit. Die Basisinformationen von den Kunden und von den Vertrieblern, sind für mich sehr wichtig! Danach werden die Eindrücke aufbereitet und es erfolgen Rückmeldungen an die Geschäftsleitung. Das gibt manchmal lange Gesichter. Danach erfolgt eine präzisierte Zielklärung. Und das kennst du ja, dass die Investition in sich selbst, die beste Investition ist.

Jörg Tudyka: Na klar! Wie geht es dann weiter?

Frank Gronert: Das ist recht unterschiedlich. Das Spektrum geht von Vorträgen, über Workshops bis hin zu Visionsveranstaltungen. Verkaufs-Coaching flankieren in der Regel das Projekt. Praxisnahe Umsetzung ist dabei das “A und O”.

Jörg Tudyka: Du besuchst also gemeinsam mit Vertrieblern Kunden und agierst live?

Frank Gronert: Wenn man selbst jahrelang auf der Strasse war, kennt man das Gefühl von Ablehnung und das tolle Gefühl von Erfolg. Hinzu kommt neben den Erfolgen, dass ich auch schon ein paar mal aus den Mißerfolgslöchern herausgekrabbelt bin. Diesen Stallgeruch merkt ein Vertriebler natürlich sofort. Ich mache es immer noch sehr gern und lerne natürlich ständig dazu.

Jörg Tudyka: Das klingt nach einem bodenständigen und partnerschaftlichen Konzept?

Frank Gronert: Ja genau! Du bringst es auf den Punkt. Ich bin kein Lehrer, sondern von Anfang an Partner.

Jörg Tudyka: Du hast über 555 Vertriebler gecoacht. Da hast du ja sicher schon alles erlebt!

Frank Gronert: Darüber könnte ich ein Buch schreiben. Wobei ich nur die Außendienstler zähle, der Innendienst ist da nicht mit eingerechnet. Jede Situation und jeder Vertriebler ist anders. Und jeder hat eine ganz eigene Art des Verkaufens. Hierbei geht es um Stärken stärken und Schwächen schwächen!

Jörg Tudyka: Was sind deine Maxime in der täglichen Arbeit?

Frank Gronert: Aus der Praxis, für die Praxis! Oder: So wenig Theorie wie nötig, so viel Praxis wie möglich!

Jörg Tudyka: Das ist auch mein Ansatz. Was sind deine Kernkompetenzen?

Frank Gronert: Ich bin Praxis-orientiert, strategisch stark, kann unbequem sein und habe eine gute Menschenkenntnis.

Jörg Tudyka: Du führst Visionsveranstaltungen durch. Wie kann ich mir das vorstellen?

Frank Gronert: Hier werden an einem besonderen Ort die nächsten sieben bis zehn Jahre festgelegt. Eine Vorbereitung für alle Teilnehmer ist dabei Grundvoraussetzung. Es werden strategisch wichtige Entscheidungen getroffen. Das ganze hat Event-Charakter, was den Teilnehmern in bleibender Erinnerung bleibt. Das Wichtigste dabei ist natürlich im Nachgang die erfolgreiche Umsetzung.

Jörg Tudyka: Was sind deine drei wichtigsten Bücher?

Frank Gronert: Gute Frage! Peter M. Senge – Die Fünfte Disziplin, Dale Carnegie – Sorge dich nicht, lebe! und viele andere Bücher.

Jörg Tudyka: Du spielst Schach, betreibst Kampfsport und bist dort auch als Trainer aktiv. Wie kamst du dazu?

Frank Gronert: Einen Ausgleich zum Business finde ich enorm wichtig. Es schafft Angstfreiheit auf allen Ebenen und macht den Kopf frei. Dabei gibt es erstaunlich viele Parallelen. Ich sehe das oft in Preisgesprächen, wenn es um große Zahlen geht. Es geht manchmal natürlich auch darum Energie umzuleiten und stets in Balance zu bleiben. Eine Maxime könnte lauten: Wer zu viel Druck macht, verliert!

Jörg Tudyka: Viel Erfolg weiterhin!

Frank Gronert: Danke für das Gespräch.